Wasserbüffel

Der Wasserbüffel (Bubalus bubalis)

 

Wasserbüffel sind hauptsächlich in Asien, Italien, Bulgarien und Rumänien verbreitet. Sie waren

früher aber auch in Deutschland beheimatet, z. B. Vor ca. 200 Jahren auf der Pfaueninsel Berlin.

 

Wasserbüffel sind eine eigenständige Rasse, die sich nicht mit Hausrindern kreuzen können. Sie

sind auch wesentlich sensibler als Rinder.Wasserbüffel sind ursprüngliche Tiere, die von Überzüchtung verschont geblieben sind.Es sind ruhige, robuste und widerstandsfähige Tiere, die

Aufgrund ihrer speziellen Klauen besonders zur Beweidung von Sumpfgebieten und nassen Wiesen

geeignet sind.

Auch in der Fütterung sind sie sehr genügsam. So können sie sogar Brennnesseln, Schilf und Binsen verwerten.Die tägliche Futtermenge beträgt ca. 30 – 40 kg.

 

Sie leben in Herden zusammen, der Bulle tritt als Beschützer auf, aber die Herde wird von einer

älteren Büffel – Kuh geführt. Wasserbüffel können ein Alter von 30 – 40 Jahre erreichen.Ausgewachsene Tiere haben ein Gewicht von 600 – 1200 kg. Kälber wiegen bei der Geburt ca. 40 kg. Die Tragzeit der Büffel- Kühe beträgt 305 – 315 Tage (11 Monate ).

 

Es sind sehr soziale und menschenbezogene Tiere, die ihre Halter sehr genau kennen und sich von

ihnen gerne kraulen und streicheln lassen. Bei fremden Personen kommen sie neugierig näher, um

dann aber gleich wieder auf Distanz zu gehen.

Sehr beliebt sind bei den Tieren Schlammsuhlen, in die sie sich legen und sich anschließend in der

Sonne trocknen lassen. Die so entstandene Kruste auf der Haut der Tiere schützt sie vor Insektenstichen.

 

Das Fleisch der Wasserbüffel weist geschmacklich eine leichte Wildnote auf und enthält ca. 40 % weniger Cholesterin als Rindfleisch.